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Verschmäht und missverstanden: Sunshine

>>> Geschrieben am 9. Mai 2007, 11:37 von Knut Brockmann

Nachdem ich schon ein wenig schockiert auf die Reaktionen auf meinen Artikel zu 300 reagiert habe (liest denn jemand den Text mal wirklich durch, bevor er austickt?), wollte ich doch nicht deswegen gleich aufgeben. Auf g-wie-gorilla.de habe ich ein Essay über Sunshine von Danny Boyle und Alex Garland veröffentlicht. Der Text beschäftigt sich mit einer Lesart fern von der Science Fiction-Grundlage, wie er meiner Meinung über Verweise auf die griechische Mytholohie mehr eine allgemeine Abhandlung über die Rolle der Religion in der Gesellschaft ist (Klingt anfangs sicherlich strange, ist aber in dem Film meiner Meinung nach wirklich deutlich angelegt).

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300 und meine Meinung dazu

>>> Geschrieben am 10. April 2007, 00:45 von Knut Brockmann

Ich habe dieses Wochenende zwei Filme im Kino schauen können. Der erste war 300 von Zack Snyder, eine Adaption des Comics von Frank Miller. Der zweite war The Host vom Memories of Murder – Regisseur Joon-ho Bong aus Korea.

Über letzteren Film werde ich mich noch zu genüge auslassen (er ist großartig!), den ersten habe ich aufgrund der Aktualität zuerst bearbeitet. Herausgekommen ist ein langer Essay über die Visualität, Stilsetzung und die politischen Vorwürfe an 300 auf G wie Gorilla

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Lustig?

>>> Geschrieben am 1. April 2007, 19:02 von Knut Brockmann

Hier könnte Ihr Aprilscherz stehen. Bitte wenden Sie sich zwecks Sponsorings dieser sinnfreien Internet-Fläche an mein Kontaktformular…

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Koreanisches Kino: Running Wild

>>> Geschrieben am 20. März 2007, 10:32 von Knut Brockmann

Korea hat ein kleines, klassisches Problem mit der noch jungen Demokratie: Die Stärken der völkischen Selbstbestimmung und der Freiheit des Einzelnen liegen ja auf der Hand, nur die damit auftauchenden “Nachteile”, die Kosten der Freiheit, werden gerne übersehen.

Running Wild ist filmisch genau das Problem, der Film ist eine Vermengung von jung-demokratischem Action-Film und schwer reaktionär denkendem Noir-Thriller / Heroic
Bloodshed-Mix. Auch wenn man nie genau weiss, wie die Message des Films eigentlich aussehen soll, sie wirkt jedenfalls äußerst rechts außen.

So rufen die gechasten Sympathieträger und Hauptfiguren, der eine einst als Anwalt heerer Prägung immer mit Mitteln der Rechts gegen die bösen Buben kämpfend, in einer Verhandlung pathetisch aus: “Wo leben wir denn, wenn wir gegen die Gangster nicht einmal mit ihren Mitteln der Gewalt vorgehen dürfen!” Tja, in einer Demokratie eben. Und diese hat ihre notwendigen Durchlässigkeiten, die so mancher Gangster ausnutzen kann. Ihre Antwort: So schnell wie möglich Selbstjustiz üben.

Es ist unsicher, ob der Film hier wirklich fest Position bezieht oder eine gewisse Distanz zu seinen Figuren hält, immerhin verwendet er ausgiebig Genre-Elemente, die an sich reaktionär sind und nur innerhalb eines Genre-Rahmens beurteilt werden sollten. Ich will und kann darüber nicht urteilen, denn für mich liegt zumindest die Hälfte der Filmkonstruktion beim Zuschauer. Dennoch ist der Film in seiner Handlungsdarstellung: “ehemaliger Supergangster kanidiert für ein Amt und Staatsanwalt versucht, seine Machenschaften aufzudecken, scheitert aber an die miesen juristischen Tricks und Morden” höchst naiv und politisch auf tiefstem Niveau entrüstet. Problem ist, dass die Handlung auf der einen Seite typische Genre-Konstrukte enthält, dann aber wieder politisch durchaus an die Realität angelehnt scheint.

Korea-typisch ist die ungeheuer ordentliche technische Umsetzung. Für gefestigte Charaktere kann der Film entsprechend eine hochinteressante Reise in die demokratische Seele des Südkorea bieten oder einfach ein stark gemachtes Stück Genre-Kino bieten. Bauschschmerzen blieben, zumindest bei mir, aber ein dauernder Begleiter…

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Blessing Bell von SABU

>>> Geschrieben am 13. März 2007, 23:20 von Knut Brockmann

Auf g-wie-gorilla habe ich einen kurzen Text zu dem japanischen Film Blessing Bell von SABU geschrieben.

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