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Spiegel Online und studentische Realität
Auf der einen Seite hat Spiegel online momentan entdeckt, dass Studieren für manche schwer sein kann ohne aber zu verschweigen, wie man sich als Student zu entscheiden habe, wenn man Erfolg haben will. Irgendwo ist der Sinn vom Studieren immer noch nicht in den Köpfen der Medien angekommen. Es geht um Bildung, nicht nur um blose AUSbildung. Klar ist dies ein vielleicht veraltetes, sagen wir sogar romantisierendes Bild. Aber als jemand, der sich durch den Druck des Studiums gegen Ende durchgequält hat, weil er eben Spaß am Thema hatte und es wissen wollte, irgendwo neben der Spur, da bin ich schon enttäuscht. Weder bin ich ein typischer Geisteswissenschaftler, der über bestimmte menschliche Eigenschaften verfügt, die klischee-artig vorausgesetzt werden, noch habe ich jemals während meines Studiums dieses an den Job danach angepasst. Wieso denn auch, die Uni ist und bleibt weltfremd, selbst bei Ärzten, Juristen und anderen tollen Hechten wie denen aus der BWL... Die wichtigsten Fähigkeiten für den Beruf danach erlangt man sowieso on-the-job, entweder im Nebenjob, dem Praktikum oder einfach danach als neudeutscher Trainee…